Reisen und Fotografieren gehören seit mehr als 40 Jahren zu meinen Leidenschaften. Schon in meiner Jugendzeit fotografierte ich mit einer vom Vater geliehenen Kamera, einer sogenannten ZEISS IKON Box-Tengor. Für meine erste Reise mit einem VW-Bus (Bulli) in die Türkei im Jahre 1971 kaufte ich eine Spiegelreflexkamera der Marke FUJICA mit Schraubgewinde-Objektiven.

Zusammen mit meiner zukünftigen Ehefrau unternahm ich 1977 eine 6-monatige Reise mit einem Chevrolet Stationswagon durch Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Jahr zuvor erwarb ich die Spiegelreflexkamera F-1 von CANON. Mit dieser und dem «legendären» 400-mm-Teleobjektiv von Novoflex fotografierte ich die Naturwunder des Südwestens der USA.

Die Canon F-1 ist eine phantastische Kamera, der ich 20 Jahre treu blieb! Sie begleitete uns auf Reisen durch Australien, Indonesien (Bali), Hongkong, Bangkok, Griechenland, Italien, Spanien, Schottland, Deutschland und den Seychellen.

Im Jahre 1996 führte uns eine weitere Reise durch Australien. Im Gepäck hatte ich meine erste Autofocus-Kamera (Canon EOS 5). Mit einem Geländewagen fuhren wir auf dem staubigen und holprigen Gunbarrel Highway und lernten dabei die Stille des Outbacks kennen. Dieses Land wirkt wie ein Boomerang, man kommt nicht mehr davon los. Das zeigte sich bei weiteren Reisen nach Australien erneut.

Im Jahre 2007 stieg ich auf die digitale Fototechnik um. Mit einer EOS 40D blieb ich der Marke Canon treu. Im darauf folgenden 2008 besuchten wir den Yukon und Alaska. Ein Wettbewerbsgewinn brachte uns im selben Jahr nach Peking an die Paralympic Games welche nach den Olympischen Spielen stattfanden. Mit der Reise in ein fernes Land, Sport und olympischen Sportanlagen reihte sich ein Höhepunkt an den anderen. Später bereisten wir Namibia und im 2013 folgte die erste Architekturreise nach Ladakh.

Ich schätzte mich glücklich, als ich im 2014 auf die Vollformatkamera EOS 6D von Canon umgestiegen bin und mir zudem das Zoom EF 75-300 mm f/4-5.6 IS USM angeschafft habe. Seit meiner Pensionierung 2015 folgten weitere Reisen unter dem Motto: «Indem man sich vom Gewohnten entfernt, erkennt man das NEUE – und sieht wohl nach der Reise auch das Gewohnte wieder neu». Es gibt mir die Motivation lachend und staunend weiterhin mit einer Kamera unterwegs zu sein. 

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